Als Kind wollte ich Meteorologe werden. Meine Eltern schickten mich daraufhin zum Kinderpsychologen. Der brachte alles wieder in Ordnung. Danach verstärkte sich mein Hang, Gewitter auf dem Balkon zu beobachten. 

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Wetterkunde und Amateurfunk

Inversion auf Madeira, August 2011, Foto: Marcus Münch (vielen Dank, Marcus!) Inversion auf Madeira, August 2011, Foto: Marcus Münch (vielen Dank, Marcus!)

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Meine Hobbys Wetterkunde und Amateurfunk verbinde ich seit über 33 Jahren durch meine so genannten Funkwetterberichte. Sie heißen jetzt "UKW-Funkwetterberichte", damit sie nicht mit den Kurzwellen- Funkwetterberichten verwechselt werden, die mit der Sonnenaktivität (Sonnenflecken) zu tun haben. Mein "UKW-Wetter" erscheint an Rhein und Ruhr in den Funkamateur-Distrikts-Rundsprüchen an jedem Sonntag, sowohl als Funkspruch als auch als Text. Auch in Thüringen und Westfalen werden meine Berichte inzwischen über  Funkrelais an jedem Sonntag verbreitet.

 

In jenen Vorträgen von etwa  5 - 8 Minuten geht es um die Entwicklung des Wetters in der folgenden neuen Woche sowie um allgemeine Fragen zum Themenkomplex "Wetter, Witterung und Klima". Die wetterbedingte UKW- Ausbreitung soll dabei stets auch ein Thema sein. Da die Ausbreitung der ultrakurzen Funkwellen vom Wettergeschehen beeinflusst wird (Überreichweiten!), besteht hierin eine physikalische Verbindung zwischen UKW-Funk und Wetter. Zu diesem speziellen Thema habe ich einige Beiträge verfasst, die auch im deutschen Vereinsmagazin "CQ- DL" des DARC, des Deutschen- Amateur- Radio- Clubs,  veröffentlicht wurden. Diese Berichte sind auch auf meiner speziellen Wetter-Homepage www.mydarc.de/dl5ej  nachzulesen (siehe "Linktipps")

 

Siehe auch "32 Jahre Funkwetterbericht" Klick

 

 

Hier gelangen Sie zum Verzeichnis meiner Wetterliteratur

 

Weitere Themen: Rund ums Wetter

Aus meinen Funkwetterberichten der letzten 33 Jahre

Meine Barometer

Das Kontra-Barometer (links) ist ein Quecksilber-Barometer, bei dem der rechte Teil des u-förmigen Rohres durch gefärbten Alkohol ersetzt wurde. Die wesentlich geringere Dichte des Alkohols bewirkt eine enorme Dehnung der Luftdruckskala, so dass sich auch noch kleinste Änderungen des Luftdrucks beobachten und messen lassen. "Millimeter Quecksilber" werden somit zu "Zentimetern Alkohol". Ein Kolben, der die großen Dichteunterschiede beider Flüssigkeiten mengenmäßig ausgleicht, befindet sich im unteren Teil des rechten Glasrohres (hier nicht sichtbar).

 

Zur Erinnerung: Während eine 76 Zentimeter hohe Quecksilbersäule dem atmosphärischen Druck das Gleichgewicht hält, sind es bei Wasser etwa 10 Meter!

Mein Aneroidbarometer (rechts) ist im Volksmund als "Dosenbarometer" bekannt. Meins besteht aus einer luftleer gepumptem Metall-Doppeldose und reagiert somit besonders empfindlich auf Luftdruckschwankungen.

 

Übrigens sagt die Luftdrucktendenz, die man durch leichtes Klopfen ans Gehäuse gut feststellen kann, viel mehr über die Wetterentwicklung aus als der exakte relative Luftdruckwert. Verschwenden Sie somit nicht zu viele Gedanken an seine Genauigkeit. Beim Justieren des Barometers muss man die Höhe über NN (Normal Null) berücksichtigen. Darauf werden alle Barometer weltweit geeicht, um ihre Werte vergleichen zu können (relativer Luftdruckwert). Der Luftdruck nimmt  nämlich mit der Höhe stark ab. Mit dem absoluten Luftdruck über Ihrem Standort können Sie somit wenig anfangen. Mit diesem können Sie jedoch Ihre Höhe bestimmen (Höhenmesser). 

Christians Drachenkette (eigenes Foto)  -  ohne Wind kein Wetter Christians Drachenkette (eigenes Foto) - ohne Wind kein Wetter

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Wind entsteht durch Luftdruckgegensätze

Höhenmesser aus einem Flugzeug Höhenmesser aus einem Flugzeug

Etwas ganz besonderes: Ein Höhenmesser aus der Instrumententafel eines Jets. Er zeigt mir sehr präzise den Luftdruck in Inches/Hg an. Ich lese diesen hier in Kempen auf einer Höhe über dem Meeresspiegel von 120 Fuß ab. Ich muss dann nur noch die Angabe von Inches/Hg umrechnen in Hektopascal, also den Wert malnehmen mit 33,866.  Beispiel: 29,92 inches entsprächen 1013,2 Hektopascal (Normaldruck). Ein sehr empfindliches Instrument, mit dem sich kleinste Luftdruckänderungen feststellen lassen.

 

 

 

Eigene Wetterbibliothek


hier

 


Wolken

Wolken haben mich bereits als kleines Kind fasziniert. Meine Wolkenträume aus Kindheit und Jugendzeit wurden mit zunehmendem Verstand und Wissen allmählich immer mehr Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung, wobei ich das Staunen über jene atmosphärischen Vorgänge bis heute nicht verlernt habe. Meine Wetterseiten belegen das. Das Foto machte ich in Ostfriesland in der Nähe unserer Unterkunft bei Marienhafe.

 

 

Smartphone-Foto aus Berlin am 14.10.2011         -        Christian Hoffmann  -  Cumulus humilis, mediocris bis congestus Smartphone-Foto aus Berlin am 14.10.2011 - Christian Hoffmann - Cumulus humilis, mediocris bis congestus

 

 

Homepage "Wetter und Klima"

  Zu meiner eigenen Wetter-Homepage

 

 

 

 

Noch so ein "Leckerbissen", eine mechanische Borduhr aus einer russischen MIG. Hier läuft die Zeit  noch mit Handaufzug und trotzdem mit einer Ganggenauigkeit von +- 5 Sekunden pro Tag. Dieses "Schätzchen" verfügt zudem über eine Kurzzeitstoppuhr von 60 Minuten und einen Langzeitmesser bis zu 12 Stunden.

 

 

Foto: Wikipedia, nicht geschützt Foto: Wikipedia, nicht geschützt

Galileo -  Thermometer

 

Der Physiker Galileo Galilei (1564–1642) stellte fest, dass sich bei verschiedenen Temperaturen die Dichte von Flüssigkeiten verändert. Auf diesem Prinzip sind die ihm zu Ehren benannten Galileo-Thermometer aufgebaut.

 

Das Thermometer besteht aus einem mit einer Flüssigkeit gefüllten Glaszylinder. In der Flüssigkeit schwimmen oder schweben mehrere kugelförmige Glaskörper. Die Flüssigkeit des Glaszylinders reagiert auf Änderungen der Temperatur  mit Änderung der Dichte. Steigt die Temperatur, verringert sich die Dichte der Flüssigkeit. Somit nimmt der Auftrieb  der Glaskörper ab. Schwebende Glaskörper sinken herab, schwimmende Glaskörper beginnen zu schweben. Ein Glaskörper schwebt, wenn sein Gewicht genau so groß ist wie das der durch ihn verdrängten Flüssigkeitsmenge. Die Gewichte der Glaskörper sind auf die temperaturabhängigen Dichteänderungen der Flüssigkeit so abgestimmt, dass jeweils die untere der oben schwimmenden Glaskugeln die aktuelle Temperatur anzeigt. Die Herstellung dieses Instrumentes ist äußerst aufwendig. Jede Glaskugel wird genau kalibriert. Die Gewichtsdifferenz von Kugel zu Kugel beträgt normalerweise etwa 1 bis 2 tausendstel Gramm.

 

Für gewöhnlich befinden sich fünf bis zehn Glaskörper in Kugelform im Zylinder. Der Messbereich beträgt üblicherweise 18 °C bis 28 °C. Die Kugeln teilen den Messbereich entweder in Abstände von 1 °C oder 2 °C auf. Damit lassen sich Temperaturänderungen zwischen 0,5 und 1 Grad ablesen.

 

Nochmals: Die Temperatur wird von jener Kugel abgelesen, die von der oben schwimmenden Gruppe die unterste ist. Wenn sich zum Beispiel drei Glaskörper, 28 ºC (obere Kugel), 26 ºC (mittlere) und 24 ºC (untere Kugel) oben befinden, ist es 24 ºC warm. Würde aber die Kugel mit z.B. 24 ºC zwischen der oberen und unteren Gruppe berührungslos schweben, wären es etwa 25 ºC. Würde die Kugel mit 26 ºC schweben, wären es etwa 27 ºC, usw. Die Temperaturangaben - so meine langjährige Erfahrungen mit einem XL* Galileo Thermometer - sind äußerst präzise und können sich mit jedem herkömmlichen Qualitäts- Thermometer messen. Es kann auch vorkommen, dass Kugeln sich untereinander verhängen und nicht aufsteigen oder (seltener) absteigen können. In diesem Fall muss das Thermometer nur etwas mit den Fingern angeklopft werden.

 

Die Zusammensetzung der Flüssigkeit wird in der Regel nicht bekannt gegeben, besteht aber im Allgemeinen aus verschiedenen Ölen, also Kohlenwasserstoffen. Sie ist weder giftig noch aggressiv. Wenn ein solches Thermometer zerbricht, reinigen Sie sofort die betreffenden Stellen mit Wasser, da sonst Flecken zurück bleiben können. Falls die Flüssigkeit mit der Haut in Kontakt kommt, spülen Sie diese einfach mit Wasser und Seife ab. Die Flüssigkeit innerhalb einer Glaskugel kann gefärbtes Wasser sein oder Alkohol enthalten.

 

Das Thermometer ist natürlich leicht träge, weil die Flüssigkeitstemperatur nur langsam den Änderungen der Lufttemperatur folgt. Verschiedene Hersteller bieten diese Thermometer als Zimmerdekoration an.

 

* Ein XL Galileo- Thermometer mit einer Länge von 65 cm besitzt 11 Glaskugeln für den Messbereich von 18 bis 28 Grad C. Damit lassen sich Temperaturänderungen von 0,5 Grad beobachten.

 

 

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