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Klassentreffen am 25. Juni 2016

Köln

Wir hatten nicht erwartet, dass der Kölner Dom als selbstverständliche Attraktion "von unten" so viel zu bieten hat. Dort kann man über mittelalterliche Bautechnik ins Staunen geraten. Ganz weit unten stößt man sogar auf eine römische Fußbodenheizung. Erst darunter lässt sich der Grundwasserspiegel erahnen. Wir genossen es regelrecht, unter sachkundiger Führung und deren profundem Wissen 90 Minuten lang "unter Tage" einen Eindruck davon zu erhalten, was bis zum Baubeginn des Domes im 13. Jahrhundert bereits Jahrhunderte lang an architektonischen Aktivitäten auf dem Domgelände sich abgespielt hat. Manchmal kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Dom hat eine faszinierende Unterwelt.

 

Nach einer gemütlichen Bootsfahrt bei Kaffee und Kuchen erlebten wir in "Peters Brauhaus" das weltliche, quirlige, feierlaunige und entsprechend lärmende Köln. Trotz des lauten Umfeldes kam es dennoch zu ausreichenden Verständigungen kleinerer Gruppen untereinander, vermehrt unterstützt durch Mimik und Gestik. Wir gedachten dennoch still unseres verstorbenen Klassenkameraden Wulf Hühn, wobei wir Udo sehr dankbar dafür sind, dass er uns gedanklich an der Trauerfeier hat teilnehmen lassen und auch versuchte, bleibende Rätsel einer Diagnose für uns weitmöglichst zu erhellen.

 

Herzlicher Dank an Peter und Petra, die uns diesen schönen Tag des Wiedersehens ermöglicht haben. Wir waren alle so sehr in die angenehmen Geschehnisse involviert, dass wir noch nicht einmal das schlechte Wetter richtig bemerkt haben. Dies fiel uns natürlich unter dem Dom besonders leicht und hinterher konnte es ja nur besser werden. Und so war es tatsächlich. So konnten wir unter blauem Himmel die Heimreise antreten.

 

 

Stichtag  30. Juli 1999

Vor genau 17 Jahren

Köln


Erinnerung an unser Klassentreffen vor 17 Jahren. Highlight war die Fahrt mit der "Rheintreue", einem Schiff für uns ganz allein (anvertraut von der Reederei Pjotr & Pjotrina).  Der Tiefgang (das Wasser unter dem Kiel) reichte auch noch für unsere Frauen und Karl. Roman hätte sonst beim Verlassen des Schiffs in den Rettungsbooten weiter Akkordeon gespielt. So hätte niemand den Schiffbruch bemerkt.

 

 


Klassentreffen am 17.12.2016 bei Mamma Rosa in Solingen - Ohligs

Ein Leben ohne Klassentreffen ist möglich, aber nicht sinnvoll.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und lebt vom sozialen Umfeld.

 

Schon die Aufklärer Hobbes und Rousseau haben trotz ihres unterschiedlichen Menschenbildes (Hobbes: der Mensch ist böse, Rousseau: der Mensch ist gut) die Gemeinschaftsbildung, z.B. in Form von Gruppe, Gemeinde bis hin zum Staat, als unerlässlich und nötig betrachtet, weil nur die von allen durch ihr Gewissen bestätigten Werte im sozialen Umfeld gesichert werden können, zu denen sich alle bekennen (sollten). Ansonsten käme es zum Kampf eines jeden gegen jeden. Denn jeder Mensch ist zunächst einmal an sich selbst und seinen Forderungen gegenüber seinen Mitmenschen interessiert. Er ist Egoist.

 

 

 

Aber Rousseau ist mit seinem positiven Menschenbild nicht blauäugig, denn er fügt einschränkend hinzu: Gott hat alles gut gemacht, aber alles entartet unter den Händen des Menschen. Dieser Entartung lässt sich in Gesellschaftsverträgen, die auf allgemeiner Gewissensbildung basieren,  entgegen treten. Jene vertraglichen Vereinbarungen fordert auch Hobbes erst recht deshalb, weil nach seiner Auffassung der Mensch von Grund auf böse ist. Allein ist er chancenlos, etwas dagegen zu unternehmen. Hilft dabei Rousseaus Imperativ: Zurück zur Natur? Nein, totale Überforderung. Wie denn?
 

 

Nochmals beste Grüße und eine schöne Advents- und Weihnachtszeit. Wo könnte der Start ins Neue Jahr diesmal sicherer sein als in Köln auf dem Domplatz und im Bahnhofsbereich ?

 

Ich würde mittendrin mein Tipi aufstellen und in Ruhe den Jahreswechsel erwarten. Der “Dicke Pitter” zur Mitternacht würde mich daran erinnern, dass ich abnehmen muss.

 

Bis neulich

 

Klaus